Stabile Nutzungsgebühren in unserer Genossenschaft

Mitgliederinformationen

 

Alle sprechen von horrend steigenden Mieten und der Mietpreisbremse. Damit Sie sich nicht als Betroffene an solchen Diskussionen beteiligen müssen, unsere frohe Botschaft:

 

 

Es wird auch in diesem Jahr keine Mieter-höhungen nach Mietspiegel in unserer Genossenschaft geben. Im aktuellen Wohnreport für Berlin liegt der Bezirk Treptow-Köpenick mit seinen Mietpreisen im Mittelfeld. Die preiswertesten Wohnungen gibt es demnach in Marzahn-Hellersdorf und Spandau, die teuersten in Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg.

 

 

 

 

Für die Ost-Berliner-Bezirke lag der Durchschnitt im Jahr 2016 bei 5,85 €/qm Wohnfläche, in den West-Bezirken bei 6,46 €/qm. Die Mieten in Treptow-Köpenick liegen inzwischen bei sechs bis zwölf Euro kalt. Die durchschnittlichen Nutzungsgebühren in unserer Genossenschaft betragen, je nach Bauart, für die Wohnungen in den:

Altbauten                                                5,32 €/qm        (Q3A und IW 57-Bauten)

Wendebauten                                        4,81 €/qm        (alle Wohnungen in Altglienicke)

Neubauten                                              8,93 €/qm       (ab Baujahr 2010)

 

Im Verhältnis zum Mietspiegel und den tatsächlichen Mieten in Berlin bieten wir unseren Mitgliedern ein sehr preiswertes Wohnen in guter Qualität an. Die letzte Erhöhung der Mieten in unserer Genossenschaft liegt übrigens schon drei Jahre zurück. Warum sind die Mietpreise in Berlin aber so unterschiedlich?

 

In erster Linie ist zu unterscheiden, wer der Eigentümer der Wohnungen ist. Genossenschaften sind meist die preiswertesten Vermieter, da diese nicht die Erzielung von Gewinn als vorrangiges Ziel verfolgen.

Die Wohnungsgesellschaften werden beim Mietpreis von den Kommunen - in Berlin vom Senat - reguliert, dennoch sind sie etwas teurer. Die vermeintlichen Sozialwohnungen der Gesellschaften können sich auf Grund verfehlter Förderpolitik Geringverdiener schon lange nicht mehr leisten. 

Private Eigentümer möchten - menschlich vielleicht verständlich - ihr eigenes Portemonnaie füllen und sehen sich nicht in der sozialen Ver-antwortung, preiswertes Wohnen anzubieten.

Bleiben noch die Investoren und Fonds, die Wohnungen nur aus dem einzigen Grund der Gewinnerzielung bauen. In deren Häusern sind mit Abstand die teuersten, aber keinesfalls immer besten Wohnungen zu finden.